So sieht Klimaschutz aus.

Energieeffizienz hoch, Kosten runter

Die Farbe f?r den kleinen Unterschied

Gew?chsh?user aus PLEXIGLAS? lassen Farben fast wie in der Natur leuchten

Sie leuchten in kr?ftigem Rot, sonnengoldenem Gelb oder strahlendem Pink: Begonien bestechen den Betrachter vor allem durch ihre intensiven, auff?lligen Farben. In ihrer s?damerikanischen Heimat wachsen die mehrj?hrigen Pflanzen unter freiem Himmel. Keine Scheibe schiebt sich zwischen sie und das UV-Licht. V?llig nat?rlich sorgen die Pigmente in Bl?ttern und Bl?ten f?r Leuchtkraft. Doch auch in Gew?chsh?usern in Mitteleuropa lassen sich ?hnliche Effekte erzielen. „Mit unserem Gew?chshaus aus PLEXIGLAS ALLTOP? wachsen die Begonien wie unter Freilandbedingungen", sagt G?rtner Karl Zwermann aus Usingen im Hochtaunus. Und er muss es wissen, denn er hatte den direkten Vergleich, als er vor ?ber 30 Jahren zus?tzlich zu seinem Gew?chshaus aus Glas sein erstes Gew?chshaus aus PLEXIGLAS? bauen lie?. Auf dem Gro?markt angeboten hat Zwermann Pflanzen aus beiden H?usern. „Aber die Kunden wollten bald nur noch die Begonien aus dem PLEXIGLAS? Gew?chshaus. Nicht nur die Farben, auch der Wuchs war besser“, erkl?rt Zwermann, der ?hnliche Effekte auch bei Weihnachtssternen beobachtet. Zu verdanken ist dies unter anderem der hohen UV-Durchl?ssigkeit des Materials, die bei 91 Prozent liegt.

PLEXIGLAS? f?r ein besonderes Klima

Damals, vor ?ber 30 Jahren, war Zwermann ein Pionier auf dem Gebiet der PLEXIGLAS? Gew?chsh?user. Sogar aus Japan bekam er Besuch - denn viele Z?chter wollten sein Gew?chshaus aus der N?he sehen. „Wir haben unter den PLEXIGLAS? Platten ein ganz besonderes Klima im Pflanzenbestand entstehen lassen“, so Zwermann. Eine Umluftheizung zwischen den einzelnen Begonienreihen sorgte daf?r, dass die Pflanzen einen warmen Fu?, aber einen k?hlen Kopf behielten. Entscheidend hierf?r war die gute W?rmed?mmung des Materials. Im Gegensatz zum schlechter d?mmenden Gew?chshaus aus Glas fiel die K?lte nicht auf die Pflanzen, die Temperatur blieb konstant. „Alleine dadurch konnten wir 35 bis 40 Prozent an Energiekosten sparen“, bilanziert Zwermann. „Mit der heutigen Technik sind es sogar ?ber 50 Prozent.“ Das war damals wichtig, als in Zeiten der ?lkrise die Preise stiegen, und das ist heute angesichts des Klimawandels nach wie vor ein Thema.

Mehr Licht f?r schnelleres Wachstum

Skeptiker hielten Zwermann damals vor, dass es gar nicht m?glich sei, unter PLEXIGLAS? Pflanzen zu z?chten. Seine Ergebnisse belehrten sie eines Besseren. Denn es gelang ihm nicht nur, sch?nere Farben zu erzielen und dabei weniger Energie zu verbrauchen. Auch der Wuchs der Pflanzen war dichter und sch?ner. Das diffuse Licht, das durch die PLEXIGLAS? Platten f?llt, verbrennt die Pflanzen nicht. „Das hei?t, ich konnte l?nger das komplette Licht an die Pflanzen lassen und musste nicht abdunkeln, um die Begonien vor der direkten Sonne zu sch?tzen“, erkl?rt Zwermann. Au?erdem musste sich keine Pflanze besonders recken und strecken, um genug Licht zu bekommen. Das Resultat: dichter, kr?ftiger Wuchs durch nat?rlichen UV-Anteil, ohne oder mit geringerem Einsatz herk?mmlicher Hemmstoffmittel, und das zus?tzlich in k?rzerer Kulturzeit. Und so blieb es nicht lange bei dem 1.300 Quadratmeter gro?en Gew?chshaus von 1972. Kontinuierlich erweiterte Zwermann sein Unternehmen, bis schlie?lich 8.000 Quadratmeter Gew?chshausfl?che f?r die Begonien zur Verf?gung standen. Auch jetzt - Zwermann ist seit 2005 in Rente - besucht er ab und zu noch seinen ehemaligen Betrieb, in dem nach wie vor farbenpr?chtige Begonien und Weihnachtssterne unter PLEXIGLAS? wachsen.


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