So sieht Klimaschutz aus.

Energieeffizienz hoch, Kosten runter

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Wälder weltweit in Gefahr

12.08.2011 - Umweltschutz

Wald von einer Fläche, die sieben Mal so groß ist wie Deutschland, würde bis 2050 weltweit verloren gehen, wenn die Menschen ihr Handeln nicht ändern. Das sagt eine Studie des World Wildlife Fund (WWF) voraus. Das Verschwinden der Wälder würde Klima, Artenvielfalt und die weltweite wirtschaftliche Entwicklung negativ beeinflussen. Deshalb fordert der WWF, dass Wirtschaft und Politik umdenken und handeln. Bis 2020 soll der Waldschwund gestoppt, monotone, artenarme Wälder verhindert werden. Nachhaltige Forstwirtschaft und weniger Abholzung durch weltweit geringeren Konsum sind dafür nötig. „Wald gehört zu den wichtigsten Naturschätzen der Erde: Bäume bieten Lebensraum für unzählige Arten. Wälder sorgen für saubere Luft, verhinder Erosionen, verbessern die Bodenqualität und filtern und speichern Trinkwasser“, zählt Philipp Göltenboth, Leiter des Fachbereichs Wald beim WWF Deutschland die lebenswichtigen Eigenschaften der Wälder auf. „Sie liefern nicht nur die Lebensgrundlage für Mensch und Natur, sondern auch für viele Unternehmen.“ Das schnelle Schwinden des Waldes bringe deshalb auch die Wirtschaft in Gefahr.

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