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Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke
Rund zwölf Jahre länger sollen die Atommeiler laufen – mit dem Ziel, das Zeitalter der Erneuerbaren Energien schneller zu erreichen. Die Zusatzgewinne der Betreiber sollen teilweise in den Ausbau erneuerbarer Energien fließen. Die Entscheidung ist umstritten. Nach dem jetzigen Ausstiegsentwurf liefe das letzte Atomkraftwerk damit bis 2035, anstatt – wie im rot-grünen Beschluss festgelegt – bis 2022. Dafür müssen die Betreiber die Sicherheitsvorkehrungen in den Anlagen verstärken. Umweltminister Norbert Röttgen geht dabei von Investitionen von 500 bis 600 Millionen Euro pro Anlage aus.
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