Fraunhofer Studie
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat den Einfluss verschiedener Dachverglasungen auf die Raumaufheizung und die Helligkeit in einer typischen Industriehalle untersucht. Die Studie verglich PLEXIGLAS HEATSTOP® mit unterschiedlichen Kombinationen von zweischaligen Acrylglas-Platten.
Entscheidend für die Untersuchung ist die Anzahl der Öffnungen im Hallendach, den sogenannten Oberlichtern. Durch diese dringt Licht und Wärmeenergie in die Halle ein. Ein Vergleich von Materialkombinationen (wie beispielsweise weiß / farblos mit PLEXIGLAS HEATSTOP® / farblos) ist nur dann sinnvoll, wenn in der Halle identische Lichtverhältnisse gegeben sind. Laut Norm soll der Tageslichtquotient (Verhältnis der Innen- zur Außenbeleuchtungsstärke) mindestens 4 Prozent betragen. Dieser Richtwert wurde für die Untersuchung angesetzt.
Da die Kombination PLEXIGLAS HEATSTOP® / farblos gegenüber einem Oberlicht weiß / farblos weniger lichtdurchlässig ist, muss das fehlende Tageslicht durch künstliche Beleuchtung ausgeglichen werden.
Als Gesamtfazit lässt sich festhalten:
- Dachverglasungen mit PLEXIGLAS HEATSTOP® senken in typischen Industriehallen den Kühlenergiebedarf. In warmen Klimazonen, wie dem Mittelmeerraum oder noch wärmeren Regionen, können so 15 bis 30 Prozent an Kühlenergie gespart werden.
- In der Endenergiebilanz ergibt sich mit PLEXIGLAS HEATSTOP® für alle Klimazonen ein Energieeinsparpotential.
- Im mitteleuropäischen Klima kann bis zu 30 Prozent Kühlenergie eingespart werden.
- Für alle wärmeren Klimazonen ist eine Verglasung mit PLEXIGLAS HEATSTOP® energetisch besonders vorteilhaft. In diesen wärmeren Klimazonen reduziert die Verglasung mit PLEXIGLAS HEATSTOP® den Strombedarf für die Kühlung ganz erheblich: Die Reduktion beträgt bis zu 20 Prozent.
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